Auf dem Fischerhof ist viel los - Bauernhofurlaub auf unserem Hof wird nie langweilig

Liebe Gäste und Interessierte,
auf dieser Seite möchten wir Sie an unserem Bauernhofalltag teilhaben lassen. Auf dieser Seite werden immer aktuelle Ereignisse festgehalten. Also, reinsehen und Neues erfahren.

Am Donnerstag, den 14.01. haben wir mit dem Melken aufgehört. 9 Kühe, die noch gemolken wurden, sind trockengestellt worden. Bei uns Müttern sagt man abstillen. Anders als wie bei den Menschen, bei denen das Abstillen meist über mehrere Wochen langsam geschieht, haben wir abrupt aufgehört. Mit der Unterstützung des Tierarztes und der Tierheilpraktikerin haben unsere Kühe diesen Prozess bis jetzt gut überstanden. Tägliches einschmieren mit Quark und Ritterspitz, abkühlen der Euter mit kaltem Wasser, sowie einmal vorbeugend Antibiotika und nach Bedarf  Globuli individuelle für jede Kuh, waren die Anwendungen. 

Vieles hat sich seit dem Jahresbeginn verändert.
- Eine neue Dackeldame “Lilli” hat bei uns Ihr zu Hause gefunden.
- Zwei Meerschweinchen “Wuschel und Wirbel” leisten den Hasen im grossen neuen Aussenstall Gesellschaft.
- Hase Ludwig wurde kastriert und darf das Leben jetzt zusammen mit seiner Schwester Lisa geniessen.
- 8 neue schwangere Kühe der Zuchtlinie “Fleckvieh hornlos” haben wir dazu gekauft. 7 davon haben Ihre Babys bereits bekommen.
- Nächste Woche geht es weiter auf der Baustelle.
- Unser Sohn ist bereits 11 Monate alt und möchte am liebsten den Kindern schon hinterher. Jetzt kann er schon fleissig krabbeln.

Berta das Hängebauchschwein haben wir mit Hilfe des Tierarztes in den Himmel gehen lassen. Zum einen war durch den Umbau ihr Schlafplatz weg (ein blindes Schwein nochmals umgewöhnen ist schwierig und verursacht viel Stress für das Tier), zum anderen hat sie durch die falsche Ernährung so viel Fett angesetzt, dass der Sommer sehr, sehr anstrengend für sie war.

Auch von Kai unserem Bullen mit den krummen Beinen musste ich (Monika) mich schweren Herzens trennen. Seine Beine waren leider irreparabel und durch Training nicht mehr zu korrigieren. Die letzte Hoffnung, ein Tierosteopath, bestätigte, dass es eine angeborenen Sehnenschwäche sein muss, die die Gelenke instabil werden lässt. Kai wäre gerne noch bei uns geblieben, hat aber verstanden, das wir ihm nicht mehr helfen können, und durch zunehmenden Gewicht alles noch schlimmer wird.  Er wird wieder einmal zu uns kommen.

aktualisiert am 11.07.2010